Digitale Transformation und Leadership - Teil 1 - digitale Gedanken

Die Digitales Transformation ist angekommen… - vielleicht noch nicht überall deutlich spürbar. Und dennoch, wer genau hinschaut, erkennt die Zeichen an vielen Stellen.


Spannenderweise erleben viele von uns, im Privaten, diesen Wandel bereits relativ intensiv und lassen sich heute schon von technischen Geräten, Apps und kleinen „Helferlein“ das Leben erleichtern.


So war zum Beispiel bis vor kurzem noch total undenkbar mit einem stoffüberzogenen Mikrofon/ Lautsprecher in den Dialog zu gehen. Doch Alexa & co. sind in vielen Küchen und Wohnzimmern bereits angekommen. So wie es viele andere Gadgets auch sind.


Im Business dagegen gibt es im Moment vielfach die Unternehmen, die von der Entwicklung einfach abgehängt oder überholt werden. So habe ich doch tatsächlich vor einiger Zeit den Ausspruch gehört „wir fangen jetzt mal mit Facebook an“. Das ist so, als würde man kein Auto, sondern einen Pferdewagen kaufen, was nur dann Sinn macht, wenn man auf der Strasse abgehängt werden will. Gleiches gilt natürlich auch für andere Bereiche im Unternehmen, die dringend „Digitalisiert“ werden sollten.


Glaubt man den Experten in diesem Bereich, werden Unternehmen die den Anschluss tatsächlich verlieren, in Zukunft enorme Schwierigkeiten bekommen. Und eine möglicherweise heute noch gute Positionierung auf Ihrem Markt verlieren, bis hin zur existenziellen Krise.


Die Digitale Transformation verändert in Unternehmen jedoch nicht nur viele Rahmenbedingungen, um die Kernprozesse und die Produktion. Sondern ganz besonders in der Zusammenarbeit und der Führung ist ein Umdenken angesagt. Und dies in einer Form und Dynamik die bisher unbekannt sein dürfte.


Ganz natürlich sind heute in (viel zu wenigen) Unternehmen sogenannte Kollaboration-Tools (wie MS Teams, Slack, Trello, oder andere) mit in die Kommunikationslandschaft integriert worden. Chats und Messenger sind ebenfalls normal. Oder sollten es sein.


Doch was sich vielfach noch überhaupt nicht angepasst hat, das ist die Art und Weise der Führung. Genau hier fordert die Digitale Transformation ebenfalls ein radikales Umdenken.


Neue Möglichkeiten und Tools führen, wenn richtig eingesetzt, fast automatisch zu veränderten Arbeitsweisen. Agiles Arbeiten, New Work - Ansätze und Empowerment sind einfach nur weitere Facetten, die in der Digitalen Transformation relevant werden.


Teams können - durch die Technik - beginnen dezentral zu arbeiten. Von Zuhause aus, aus dem Café oder auf der Parkbank - sich digital treffen und austauschen. Arbeit bedeutet nicht mehr zwangsläufig Anwesenheit. Und wenn, dann nich mehr für unendliche sinnfreien Meetings, in denen sich gut 50% der Teilnehmer eh fragen, warum sie dabei sein sollen (siehe unzählige vermalte Blöcke in heutigen Meetings).


Kreative Arbeiten (die heute mit die begehrteste Leistung der Keyplayer im Unternehmen sind) können quasi überall stattfinden.


Gleichermassen erwarten Mitarbeiter, die so arbeiten fast automatisch mehr Freiheiten und Handlungsspielräume. Die Mitarbeiter nehmen sich die Arbeit so, wie sie sie gut erledigen können - und lehnen Aufgaben, die nicht perfekt zu ihren Kompetenzfeldern passen ab. Sie entwickeln ihre eigenen Weiterbildungspläne, orientiert an den Aufgabenfeldern, die ihre Tätigkeit auf Sicht in den kommenden Jahren beinhalten wird. Sie werden einfach immer selbständiger - und selbstverantwortlicher. Der mündige Mitarbeiter ist am Start.


Die Führung der alten Schule wird in diesem Szenario weitestgehend „unbrauchbar“.


Doch was bedeutet das? Anarchie? Jeder macht was er will? Keine Steuerung mehr? Keine Ziele mehr? Kein Fortschritt? Niedergang?


Weit gefehlt!


Entwickelt man die Gedanken einmal konsequent weiter so ist sogar davon auszugehen, dass die Produktivität steigen wird. Gleichzeitig - das sagen Fachleute voraus - wird auch im selben Maße die Zufriedenheit steigen und möglicherweise sogar die Anzahl der inneren Kündigungen und der Burnouts zurück gehen.


Wie sich das genau zeigen wird… das wird sich zeigen.


Und was ist jetzt mit der Führung?


Herzlich Willkommen im Leadership. Den Begriff kennen wir zwar auch schon eine Weile, doch bisher wurde er in vielen Unternehmen einfach nur als eine andere Umschreibung für Führung (mal auf modern gemacht) verwendet.


Doch in Wirklichkeit bedeutet Leadership ein massives Umdenken. Damit werden sich einige Führungskräfte initial schwer tun, doch hoffentlich sehr bald diese neue Art der Gestaltens von Zusammenarbeit annehmen und wertschätzen können. Denn vom Druck ausüben wird es einen Wechsel zum Einladen zu Kooperation geben. Sie Stimmung und die Atmosphäre werden besser werden.


Führungskräfte werden als Leader zum Dienstleister für Ihre Teams und sorgen dafür, dass Ihre Mitarbeiter optimal Arbeiten können. Sie werden zu Mentoren, Coaches und Lernbegleitern. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite. Sie fordern wertschätzend eine kooperative Mitarbeit ein und sind immer dann zur Stelle, wenn es einen Impuls „von außen“ oder eine „helfende Hand“ braucht. Und ansonsten lassen sie Ihre Mitarbeiter mit viel Zu-trauen und Inspiration das tun, was sie am besten können… ihre Fähigkeiten und Kompetenzen voll einzubringen und das Unternehmen durch ihren Beitrag zu unterstützen, dass die Digitale Transformation und der Weg in die Zukunft erfolgreich gemeistert werden können.


Herzlich Willkommen in der wunderbaren Welt der Digitalen Transformation.


Wenn Ihnen das noch nicht spezifisch genug ist oder Sie vielleicht einfach noch zweifeln, dann lesen Sie einfach im Teil 2 von Digitale Transformation und Leadership, mehr über die Elemente von Leadership und die Gestaltung des Wandels.

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